Akupunktur

Die Akupunktur nimmt über Akupunkturpunkte Einfluss auf die körpereigenen Regulationsmechanismen. Ziel ist es, unter Berücksichtigung der Ordnungssysteme der Traditionellen Chinesischen Medizin – der Dualität von Yin und Yang sowie den fünf Wandlungsphasen – über Gegenregulation und Ausregulieren von Störeinflüssen den Organismus in einem dynamischen Gleichgewicht zu halten.

Indikationen von Akupunktur

  • Funktionell-vegetative Syndrome
  • Psychische Störungen
  • Erkrankungen des Bewegungsapparates
  • Kopfschmerzen
  • Erkrankungen des HNO-Bereiches
  • Erkrankungen des Respirationstraktes
  • Herz-Kreislauferkrankungen
  • Gastrointestinale Erkrankungen
  • Urogenitale Erkrankungen, hormonelle Störungen
  • Hauterkrankungen
  • Neurologische Erkrankungen

Wirkungen der Akupunktur bei Erkrankungen des Bewegungsapparates

  • Funktionelle Veränderungen:

    bei Schmerzen durch Muskelhartspann und Fehlhaltung ohne morphologische Veränderungen kann in über 75% der Fälle Beschwerdefreiheit erzielt werden.

  • Morphologische Veränderungen:

    bei fassbaren morphologischen Veränderungen infolge von Degeneration kann die Akupunktur nur als additive Therapieform zur Anwendung kommen. Die Degeneration selbst kann nicht beeinflusst werden, jedoch kommt es zur Normalisierung des Muskeltonus, zu besserer Durchblutung und Schmerzlinderung. Es bessert sich in der Folge die Gesamtfunktion, die Chronizität kann verhindert oder hintangehalten werden.